HERCULES

HERCULES

JAHR

2017 - 2018

COMPANY, BÜHNE

Tanztheater Erfurt, Theater Erfurt

BRIEFING

Einstudierung der Choreografie, Improvisation zu den Themen Eifersucht, Kampf, Feuer, Liebe und Tod

Hercules

Der stärkste Held der Welt, Hercules, ist nicht der einfachste Ehemann. Seine Frau Dejanira wartet sehnsüchtig, dass er heil aus dem Krieg zurückkehrt und sorgt sich sehr. Dabei stehen ihr der Diener Lichas und ihr Sohn Hyllus zur Seite. Als Hercules dann tatsächlich ankommt, ist er nicht allein: Unter dem besiegten Volk von Oechalia hat er Gefangene gemacht, allen voran die schöne Prinzessin Iole. Sein Wunsch, sich zur Ruhe zu setzen und das Alter mit seiner Frau zu genießen, geht jedoch nicht ganz auf, da diese von maßloser Eifersucht ergriffen wird. Während Iole ihre Unschuld beteuert und um ihre Familie trauert, steigert sich Dejanira immer weiter in ihren Wahn. Zuletzt erinnert sie sich an ein zauberhaftes Gewand, das die Liebe ihres Gatten für sie auf ewig zurück gewinnen können soll, und überreicht das unheilvolle Geschenk…

Innerhalb von nur vier Wochen komponierte Georg Friedrich Händel 1744 das Oratorium Hercules. Von den vielen Werken dieser Gattung, die Händel in dieser Phase schrieb, hebt es sich dadurch ab, dass es keinen christlichen Inhalt vermittelt.

Dadurch erfuhr es als musikalisches Drama schon früh auch szenische Aufführungen. Von der formellen Anlage entspricht es aber vollkommen der Gattung des Oratoriums, in der der Chor als Kommentar eine gewichtige Rolle spielt.

Fotografie: Lutz Edelhoff